Geschichte
Die Taylor Hobson-Geschichte
Taylor Hobson gilt als eines der weltführenden Unternehmen im Bereich der Konstruktion, Entwicklung und Herstellung von Anlagen und Geräten der Feinmesstechnik und ist mit Recht stolz darauf. Nur wenige andere Hersteller können eine so erfolgreiche Firmengeschichte bei der Herstellung von Präzisionsmessinstrumenten vorweisen - und das seit 1886!
Die Geschichte von Taylor Hobson beginnt in der Gründerzeit mit der Vision des Unternehmers William Taylor, der 1886 zusammen mit seinem Bruder eine Linsenschleiferei in Leicester gründete. Er entwickelte Kinoobjektive deren Qualität weltweit führend war. Diese Objektive unterstützten die Entwicklung der Filmindustrie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.
Die Zuverlässigkeit und der gute Ruf von Taylor Hobson-Produkten wurde durch strengste Qualitätssicherungsverfahren erreicht. Dies führte zur Schaffung einer neuen Aufgabenstellung für das Unternehmen: der Entwicklung von Messgeräten. Und damit begann die Nachfrage nach Messinstrumenten, die Taylor Hobson zu einem Unternehmen von Weltruf machten.
"Verschwende niemals Zeit mit der Herstellung von Produkten,
die andere Leute bereits herstellen. Erfinde etwas Neues,
an das sie noch nicht gedacht haben.
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Die Gegenwart 2000 und danach
20001997 begann Taylor Hobson eine neue Phase des innovativen Produktdesigns. Neue Entwicklungskonzepte wurden im Produktentwicklungszyklus eingesetzt. Es entstanden Produkte, die modernste Technik mit ergonomischen Gerätedesign verbanden. Eines der ersten Produkte war das Talyrond 265, welches Ende 1998 auf den Markt gebracht wurde.
2003 represented one of Taylor Hobson's most exciting years with the launch of the revolutionary Talysurf CCI 3000 non contact profilometer with a vertical resolution of 10 picometers (0.01 nanometers, and a completely revised range of surface products.
On 18th June 2004 Taylor Hobson was acquired by AMETEK Inc a US corporation based in Paoli, Pennsylvania, and is now part of AMETEK's Ultra Precision Technologies Group.
As we look forward, the small lens making company founded by the genius William Taylor continues to lead metrology design and innovation. William Taylor's maxim "....never waste time in making what other people make. Devise something new that they have not thought of...." remains the driving principle at Taylor Hobson today.
| Product Launches 2008 - Talysurf CCI Lite launched, Ultra Precision Benchtop 3D Optical Profiler Talyrond 290 with motorised gauge arm. 2007 - Talyrond 395 launched, fully Automated arm attitude/orientation mechanism. 2006 - Talyrond 385 launched, to replace the Talyrond 290 with motorized gauge head. 2005 - Talyrond 365, an all-new replacement of the Talyrond 265, Surface finish on roundness, Form Talysurf PGI 1250A & Form Talysurf PGI 850 profilometer for ultra high slope parts. 2004 - CCI 6000 for non-contact 3D profiling. 2003 - Form Talysurf 1240 Aspheric Form System. 2002 - PGI Plus with 0.8nm resolution. 2001 - Talysurf CLI 2000 for 3D profiling. 2000 - µltra Windows NT Software - Roundness | ![]() ![]() |
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Weiterhin führend 1980 - 1999
SNoch immer weltweit führend, setzt Taylor Hobson die Entwicklung neuer Produkte fort, die auch heute noch die Mess- und Prüfmittelindustrie dominieren. Dies trifft vor allem auf die Form Talysurf Serie zu, die Messtechnikern zum ersten Mal das gleichzeitige Messen von Oberflächenrauheit, Welligkeit und Form mit einem einzigen Abtasten der Oberfläche erlaubte.
1984 - Einführung des Form Talysurf
1989 - Das Nanostep wird auf den Markt gebracht. Damit
kann die Oberflächenmessung
mit Genauigkeiten im Nanometerbereich erfolgen
1992 - Queen's Award for Technological Innovation für
die Form Talysurf Serie
1992 -Talyrond 30-das Rundheitsmessgerät für die Werkstatt Neue Objektive der Cooke-Reihe
1993 - das Form Talysurf Plus wird auf den Markt gebracht
Technische Zentren werden in Deutschland, Japan
und den USA eröffnet
100. Geburtstag der Cooke-Objektive
1995 - Talyscan 3D-Scanner
1996 - The Revolutionary Form Talysurf Series PGI - Phase Grating Interferometer - gauge is developed Schroder Ventures acquire Taylor Hobson from The Rank Organisation.
1997 - Talytrac 3B wird auf den Markt gebracht
1998 - Konturmessgerät Talycontour
Talyrond 262 wird durch das Talyrond 265 abgelöst
1999 - Surtronic Duo
Talyscan 150
Ultra Windows NT Software - Rauheit
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Bahnbrechende Erfolge 1960 -1979
Als die Innovatoren und Marktführer auf dem Gebiet der Oberflächenrauheits- und Rundheitsmessung setzten Taylor Hobson seine Technologie nun zur Entwicklung einer neuen Serie von führenden Produkten ein. Hierzu gehörten optische Instrumente. Seit 1969 übernahmen Taylor Hobson das Optikunternehmen Hilger und Watts.
1965 - Entwicklung des Handmessgerätes Surtronic bringt Oberflächenrauheitsmessung zu einem wirtschaftlichen Preis in die Werkstatt
1966 - Entwicklung des Talystep, das noch immer als das präziseste Stufenhöhen- und Oberflächenrauheitsmessgerät der Welt angesehen wird - mit einem Grundrauschen kleiner als 0,7 nm Rq
1970 - Talyrond 73, das genaueste Rundheitsmessgerät der Welt, wird auf den Markt gebracht.
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Innovationen der Messtechnik 1940 -1959
Als Taylor Hobson begann, präzisere Linsen zu fertigen, erkannte man, dass Messgeräte benötigt wurden, die die Qualität jeder Linse messen konnten. Ohne vorhandene Messgeräte auf dem Markt mußte Taylor Hobson zwangsläufig eine eigene Messgerätetechnik entwickeln. Es entstanden die ersten Talysurf- und Talyrondgeräte, welche die Prüf- und Messmittelindustrie noch jahrelang anführen sollten.
1941 - Talysurf 1 - das erste Oberflächenrauheitsmessgerät der Welt. Es wird zum Massstab für die Oberflächenrauheitsmessung in der Produktion.
1949 - Talyrond 1 - das erste Rundheitsmessgerät der Welt, doch nur ein Gerät wird gefertigt und bei Taylor Hobson selbst eingesetzt. Kunden müssen Werkstücke zu Taylor Hobson senden, um sie messen zu lassen.
1951 - Das Mikrofluchtfernrohr wird entwickelt.
1954 - Auf Wunsch von Kunden geht Talyrond 1 in Produktion.
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Die Anfänge 1886 - 1939
TDies führte ihn dazu, die Prozesse zur Linsenherstellung und die Verfahren zum Schleifen und Polieren von Glas genauer zu betrachten. Es sollten jedoch noch weitere 50 Jahre vergehen, bevor das Unternehmen den Mangel an geeigneten Prüfgeräten durch die Entwicklung eigener Messgeräte behob.
1886 - Gründung der Firma T.S. and W. Taylor
1887 - W.S.H Hobson trat in die Firma ein und wurde zur Leitfigur in der Verkaufsabteilung von Taylor Hobson
1893 - Die erste Cooke-Linse wurde gefertigt. Ihre Qualität war sofort weltweit führend.
1. Weltkrieg 1914-18 -Entwicklung der „Aviar"-Objektive zum Fotografieren von Flugzeugen aus. Dies gab der Luftwaffe der Allierten die entscheidende Überlegenheit. Weitere Beiträge zum Krieg waren die Entwicklung von Ferngläsern, Visieren für Gewehre und Objektive für Entfernungsmesser
1919 - William Taylor wird der OBE verliehen
1932 - Das erste Cooke-Zoomobjektiv für die Kinematografie
1939 - Während dieses Zeitraums entwickelte sich Taylor Hobson zum Lieferanten von über 80% der Objektive in Filmstudios weltweit. Vor allem in Amerika, wo Hollywood begann die Industrie zu dominieren.
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Die Geschichte des Golfballdimples
Ihr Golfball fliegt weiter dank der Erfindungsgabe von William Taylor.
IEs ist der Traum eines jeden Golfers eine Möglichkeit zu finden seinen Golfball
weiter und gerader fliegen zu lassen.
Doch wußten Sie, daß ein wichtiger Beitrag zu diesem schwer zu erreichenden Ziel das Muster auf dem Golfball selbst ist? Dieses Muster war eine Idee, die dem ruhelosen Geist und der Erfindungsgabe von William Taylor entsprang - Mitgründer des Unternehmens, das sich später zu Taylor Hobson Ltd entwickeln sollte.
In den 30-er Jahren wandte dieser unermüdliche Erfinder seine Aufmerksamkeit dieser speziellen Herausforderung zu. Als Ausgleich zu seiner Tätigkeit als Leiter eines der erfolgreichsten Unternehmen auf dem Gebiet der Linsenherstellung und der Herstellung von Präzisions-Fertigungsmaschinen und -Messgeräten, wurde ihm von seinem Arzt geraten, sich ein entspannendes Hobby zu suchen. Golf wurde als die perfekte Lösung vorgeschlagen. Er ging dem Golfspiel mit der gleichen Energie und dem gleichen Erfindungsreichtum nach, mit dem er seinen geschäftlichen und wissenschaftlichen Neigungen verfolgte. Er konnte seinen analytischen Verstand einfach nicht zu Hause lassen!
Am Anfang des 20. Jahrhunderts waren Golfbälle glatt. Doch Spieler entdeckten, dass ein beschädigter Ball weiter flog als ein neuer. Es wurde sogar zu einer Standardpraxis, Bälle mit allen möglichen Arten von unregelmäßigen und raffinierten Mustern herzustellen. William Taylor erschien dies alles recht willkürlich. Er machte sich also an die Arbeit herauszufinden, welche Oberfläche die beste Flugbahn bewirkte. Er ging den wissenschaftlichen Weg und baute eine Prüfkammer aus Glas, in der Rauch über unterschiedlich gemusterte Balloberflächen geblasen wurde. Er studierte dann sehr genau die Wirbel und Strömungen die sich ergaben.
Seine Untersuchungen zeigten, dass die existierenden Muster nicht optimal waren. Daher entwickelte er ein Muster, das aus Vertiefungen in regelmäßigen Abständen über der gesamten Oberfläche des Balles bestand.....Diese Vertiefungen wurden auf Vorschlag seiner Frau "Dimple" genannt und wurden als solche berühmt.
William Taylor konnte natürlich nicht mit der Entwurfsphase aufhören. Er machte sich daran, eine spezielle Gravurmaschine zur Herstellung der Formen, aus denen diese Golfbälle gemacht werden konnten, zu entwickeln. Und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.
Doch Willam Taylor hörte auch hier noch nicht auf. Er war überzeugt, dass noch weitere Verbesserungen gemacht werden konnten. Er konstruierte eine Golfball-Abschlagmaschine, bei der ein Schläger unter Einfluss eines Gewichts um eine geneigte Achse schwang. Diese Maschine ermöglichte ein kontrolliertes Experiment. Ausgestattet mit einer großen Zahl von Golfbällen, von denen jeder eine andere Dimpleanordnung trug, war William Taylor häufig in einem Feld in der Nähe von Narborough, England, mit seiner Abschlagmaschine zu finden. Bei diesen Versuchen maß er genau die Flugbahn jedes Balles.
Wenn Sie also heute Ihren nächsten 275 Meter Drive bewundern, denken Sie an den Mann, der dies - wenigstens zum Teil - möglich machte. Sein forschender Geist und seine Erfindungsgabe sind wesentlicher Bestandteil dieses herausfordernsten, frustrierendsten und lohnendsten aller Spiele!













